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Blumenliebe: Sträuße und Kränze

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Ich war Ende August für zwei Tage in der Nähe von Graz und hab gelernt, Blumensträuße und Blumenkränze zu binden. Das war unglaublich toll! Ich möcht meine Begeisterung mit euch teilen, auch weil ich auf Instagram gemerkt hab, dass euch das auch ziemlich taugt! Also, kommt mit zu Vom Hügel!


Margrit de Colle hat am Hügel in Erbersdorf ein kleines Paradies geschaffen. Ein wunderschöner Ort, an dem sich alles um Bio-Blumen und Natur dreht. Es ist wunderschön dort, ruhig, voller Inspriation. Es gibt feines Essen und Kräuter- und Blütenlimonaden, alles selbst gemacht, selbst angebaut, selbst gekocht.


Ich hatte einen Workshop zu Weihnachten geschenkt bekommen und da ich mich nicht entscheiden konnte und der Weg von Wien nach Erbersdorf doch recht lang ist, habe ich zwei Workshops gemacht: Blumensträuße binden am ersten Tag und Kranzerl binden dann am Tag darauf.


 
Nach einer ersten Info, welche Blumen wir für unsere Sträuße schneiden sollen, ging es ab aufs Blumenfeld. Ein Kübel voll, mit dabei auch viele kuschlige Zutaten, so die Aufgabe.




Dann ging es um die Vorarbeiten und die Technik des Sträuße bindens. Wilde Sträuße sollten es werden. Margit hat gemeint, dass sie die Workshops anbieten möchte, die sie damals, in ihren Anfängen gerne gehabt hätte. Das ist ihr gelungen, muss ich sagen. Ich bin mit so viel Wissen, Freude, Inspiration und Tatendrang nach Hause gefahren, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.




Sehr faszinierend ist auch, dass die Teilnehmerinnen des Workshops alle am selben Feld ernten, viele ähnliche Ausgangsmaterialien dabei sind. Und doch gleicht kein Strauß oder Kranz dem anderen. Wie das bloß geht? ;-)



Drei Blumensträuße, meine Erstlingswerke. Ich war zufrieden und hab auch recht schnell gesehen, was mich an meinen Stäußen nicht so überzeugt, was ich beim nächsten Mal anders machen möchte. In der Zwischenzeit hab ich schon drei Sträuße gebunden, einfach nur aus den Zutaten aus unserem wilden Garten, wo ich noch gar keine Blumen gepflanzt hatte. Und dennoch fanz ich genug blühende und grüne, kuschlige Zutaten, sodass ich mit den Sträußen superglücklich bin.


Am zweiten Workshop-Tag hab ich ein bissl im Shop gestöbert und ein, zwei Erinnerungstücke erstanden. Und Mittag gegessen. Geschlemmt!



Dann gab es neue Instruktionen für den Blumenkranz. Die Zutaten müssen nicht so lang sein, wie bei den Sträußen. Herbstlich sollten sie auch ein wenig sein. Mir gefällt die Idee ja sehr, dass sich die Jahreszeit nicht nur in unseren Kochtöpfen, sondern auch in unseren Blumensträußen und -kränzen widerspiegeln soll.


Kompakt und praxisnah - die Theorie zum Kränze binden.




Und schon gehts los!


Schon nach den ersten 10 bis 15 cm war ich schwer begeistert von meinem Kranzerl. So bunt. Diese Blütenpracht. Üppig und doch natürlich. Locker und doch mit Gewicht.


Ich liebe diesen Kranz echt sehr! Und ich bin sehr glücklich, dass er so schön getrocknet ist (im Liegen), dass er mir auch jetzt, fast ein Monat später, noch riesige Freude macht. Falls ihr einen Blick auf den getrockneten Kranz werfen möchtet - schaut doch bei mir auf Instagram vorbei! :-)


Ich freue mich wirklich sehr, über dieses schöne Wissen, das ich mir von Margit am Hügel aneignen konnte. Es ist wirklich fasziniernd, welch schöne Dinge man schaffen kann. Und es ist gar nicht so schwer! Ich finde die Workshops ja nicht so günstig, aber sie sind ihren Preis wert. Margit weiß unglaublich viel, vermittelt das Wissen sehr sympathisch, es ist einfach so schön dort, das ganze Team ist sehr nett und die Atmosphäre unbeschreiblich. Also: Meine große Empfehlung! Auch eine längere Anreise zahlt sich aus - solche Workshops gibts wohl nirgendwo anders! ;)


Übrigens: Auch auf Pinterest hab ich schon fleißig tolle Blumenkränze gesammelt. Schaut gern für Inspiration auf meinem Jahreszeiten-Pinwänden vorbei!