Softshell-Mantel

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Ich hab für J für den Winter einen Softhell-Mantel genäht. Die Jacke von vor 2 Jahren und der Anzug aus dem letzten Jahr passen nämlich leider nicht mehr. Ich hatte gerade noch genug Softhell übrig (gekauft bei Extremtextil), ich liebe dieses leuchtende Orange und finde es gerade für herbstliche Outdoor-Kleidung unglaublich praktisch. Auf die Taschen und den Rücken habe ich zusätzlich noch Reflektorbänder in Form kleiner Quadrate aufgenäht.


Den Mantel habe ich nach dem Schnitt Nr. 23 aus dem Ottobre 4/2015 genäht. Es ist eigentlich ein Schnitt für Mädchen, wohl weil er ausgestellt ist. Aber ich finde ihn auch für Buben passend und habe mich dafür entschieden, weil ich die Länge echt praktisch finde. Hält alles schön warm eingepackt und trotzdem Laufrad-tauglich, auch wichtig!



Die Kapuze habe ich mit Baumwoll-Fleece gefüttert, abweichend vom Originalschnitt. Aber nachdem mein Softshell innen weiß ist, schaut das nicht so schön aus und ist auch nicht wirklich praktisch. Und so ist es schön kuschelig. Ich habe also einfach statt des Belegs die Kapuze nochmal aus dem Fleece zugeschnitten und darin auch den Kordelzug eingearbeitet. Funktioniert sehr gut, die Kapuze so gut anliegend zu machen. 


Der Mantel kam unter anderem schon beim Kürbis-Schnitzen zum Einsatz. J hat ein Gesicht drauf gezeichnet, das ich eigentlich dann ausschneiden wollte. Aber ich durfte es nicht wegschneiden, so hat unser Kürbis nun zwei Gesichter! ;-) 





Genäht hab ich den Softshell-Mantel in Größe 104, der kleinsten Größe für dieses Modell und er ist noch reichlich groß. Es passt also super viel drunter und ich bin zuversichtlich, dass er nächstes Jahr - also im Herbst und Winter ;-) - auch noch zum Einsatz kommen wird. Die Ärmel mag ich auch sehr, mit den versteckten Bündchen aus Jersey.  

 

"Darf ich schauen, ob Erdbeeren drauf sind?" Habt einen schönen bunten sonnigen Herbst, wenn auch ohne leider Erdbeeren aus dem eigenen Garten! ;-)


FrauFannie :: Kleid in grau gestreift

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Schon soooo lange hab ich mit der FrauFannie geliebäugelt. Dieser fritzi & schnittreif-Schnitt hat mich echt schon lange gereizt, aber ich war unsicher, ob mir ein Kleid aus Sweat nicht zu warm werden würde. Aber dann kam eine Schnittmuster-Aktion bei Makerist und ich  habe beschlossen, mir eine FrauFannie aus Sommersweat zu nähen.


Den Sweat von Nosh - mittelgrau mit dünnen, weißen Streifen - hatte ich schon ein paar Monate hier liegen. Ich mochte ihn, was aber nicht restlos begeistert! Die restlose Begeisterung kam erst mit dem fertigen Kleid! Ich bin echt sehr zufrieden damit! Jetzt, wo sie fertig ist!



Bei der ersten Anprobe war ich allerding noch nicht ganz so zufrieden, denn das Kleid war mir oben klar zu weit. Also habe ich's oben nochmal aufgeschnitten, ein bisschen zurechtgeschnitten auf eine Nummer kleiner und neu zusammengenäht. Bei der Taillie bin ich verlaufend auf die größere Nummer übergegangen, damit der untere Teil so bleiben kann, wie er ist! Und das war gut so, denn nun fühle ich mich echt wohl in dem Kleid. Es sitzt nicht zu eng, schmeichelnd und extrem bequem!

Den Halsausschnitt habe ich nach der engeren Linie genäht, damit bin ich sehr zufrieden!


Der Streifenstoff hat mich vor ein paar Herausforderungen gesetzt. Die Streifen sollten nämlich bei den Taschen und beim Übergang vom oberen zum unteren Teil (vorne) zusammenpassen und natürlich bei der Rücken- und den Seitennähten.


Die Tüftelei hat sich ausgezahlt, die Streifen passen ziemlich super! Auf der Höhe der Taschen passt es bei der Seitennaht nicht ganz, aber sonst ...  


Habt ein schönes Wochenende, ein langes in Österreich und mit der Zeitumstellung auch woanders zumindest eine Stunde länger ;-)


Haube und Dreieckstuch :: König Ludwig Blau

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Irgendwann im Frühjahr schon habe ich erfahren, dass Rosy Green Wool die tolle Farbe "König Ludwig Blau" auflässt. Oh nein! Es kamen zwar hübsche neue Farben stattdessen dazu, aber so eine klassische Farbe aufzulassen, hm schade! Jedenfalls bin ich gleich ins Strickwerk gestartet und habe mir jeweils zwei Stränge in den beiden Stärken geleistet. Und dann in zwei Urlauben (und den Tagen danach) verstrickt.


Aus der dünneren Wolle, der Cheeky Merino Joy, ist wieder mal ein Ecken+Kanten-Tuch entstanden. Ich finde die Anleitung einfach so toll, so schön und klar zu stricken und die Reihen werden einfach nicht so ewig lang, wie leider von so vielen Tüchern. Da halte ich nämlich nicht lange durch... Aber das Ecken+Kanten, einfach perfekt!

Ich habe fast die 200 Gramm verstrickt. Geplant hatte ich eigentlich, nur 150 Gramm dafür zu nehmen, aber mir ist da beim Abwickeln ein kleines Missgeschick passiert. Mit Obstwaage im Supermarkt und ein bissl Auftrennen habe ich es aber zumindest so hinbekommen und ich bin mit der Länge auch so sehr zufrieden. Dieses Tuch ist quasi die große (winterliche) Schwester von diesem hier.


Aus der dickeren Rosy Green Wolle, der Big Merino Hug, habe ich mir eine Haube gestrickt. Auch nach einem Muster von Martina Behm und ich muss sagen, dass ich echt so beeindruckt von diesen Schnittmustern bin! Dieses hier namens Langfield ist so cool ausgetüftelt, man kann die Mütze mit jeder beliebigen Wolle für alle Köpfe stricken. Einfach anpassbar und echt raffiniert! Das Strickmuster bietet sich voll für melierte Wolle an, da kommen die unterschiedlichen Strickrichtungen besser zur Geltung, aber auch unifarben finde ich sie mehr als toll!


Ich habe eine Beanie gestrickt, die im zweiten Anlauf genau so geworden ist, wie ich es wollte. Zuerst habe ich den variablen Teil viiiel zu lang gestrickt. Ich konnte das nicht wirklich gut einschätzen und hatte im Urlaub keine andere Beanie zum Vergleich mit. Also einen Teil nochmal aufgetrennt und jetzt total zufrieden!


Hier seht ihr die verschiedenen Strickrichtungen. Echt so raffiniert!


Und ich muss sagen, dass sich die Wolle einfach sooo wunderbar verstrickt und auch trägt. So kuschelig, kompakt, weich ... ein Traum!! Also, ich hab mich schon ein wenig mit den winterlichen Temperaturen versöhnt ;-)

Wendezipfelmützen wieder mal!

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Letztes Jahr habe ich gleich drei Wendezipfelmützen auf einmal genäht. J passt seine immer noch gut, die verschenkte Fuchsmütze ist allerdings ein wenig knapp geworden. Da die Selina-Haube, wie sie genannt wird, allerdings heiß geliebt wird, habe ich für den liebsten Sohn meiner Freundin eine neue genäht.


Auf der einen Seite die wunderschönen Herzen in petrol/türkis, auf der anderen Seite Ministipes in schwarz/vanilla von Nosh. Das Bündchen ist auch von Nosh. Und das E-Book der Wendezipfemütze ist von Klimperklein.


Und da ich die zwei in Wien sehr vermisse gab's ein Wien-Webband hinten drauf. Hach!


Und dann ist noch eine weitere Wendezipfelmütze entstanden, für die habe ich allerdings zwei Anläufe gebraucht. Ich hatte vergessen, den Stich richtig einzustellen beim Festnähen des Schrägbandes, also war die erste Mütze an den Ohren nicht gut anliegend und sowas möchte ich natürlich nicht verschenken. Also hab ich eine zweite genäht und da wieder konzentrierter des E-Book verfolgt, denn da steht alles wunderbar drinnen! Vorteil meiner Unachtsamkeit ist, dass ihr nun die Innen- und Außenseite der Haube auf einem Bild bewundern könnt ;-)

Diese Haube ging nach Dänemark, zu einem überraschend neu dazu gewonnen Familienmitglied sozusagen! Und sie macht große Freude!


Toni, Mix & Moritz

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Ich freu mich grad über diesen lustigen Post-Titel! Hihi! Heute gehts also um Toni und Mix & Moritz, zwei Stücke, die noch schnell vor unserem ersten Kletterurlaub mit Kind entstanden sind.

Das erste Stück ist eine kurze Hose nach dem Schnitt Mix & Moritz von Herzekleid. Der Schnitt ist einer meiner Lieblingsschnitte geworden, vor allem für Cord, Jeans etc. Und auch J liebt seine Mix&Moritze sehr! Wie schon bei der blauen Cordhose habe Größe 98 genäht, diesmal aber die kurze Version. Aus braunem Babycord. Der Saumbeleg und die Taschen sind aus einem Patchworkstoff, den ich schon seit langem habe und sehr gern mag. Nachdem wir aber in den Winter heimgekehrt sind, kommt die Hose nun also mit Leggings oder Strumpfhose drunter zum Einsatz, wie das J schon ziemlich lange immer wieder trägt! Viel zu schade, die kurzen Hosen nur im Sommer zu tragen .. und wer weiß, ob sie ihm nächstes Jahr noch passen?


Der Toni aus dem Hause fritzi & schnittreif ist der zweite für J. Der erste aus rotem Baumwollfleece passt einfach so wunderbar und ist so praktisch, dass ein zweiter her musste! 





Diesmal aus orange-rotem Kuschelsweat. Die Kapuze ist mit einem absolut passenden Jersey gefütterte - die selben Farben, nur dünnere Streifen. Ich liebe solche Dinge!

 
Hier könnt ihr nochmal einen Blick auf die zwei Stücke werfen. Ich mag die herblichen Farben...


Und nachdem unser Kletterurlaub ja leider schon vorbei ist und ich darüber sehr traurig bin - denn es war unbeschreiblich toll, entspannt, lustig, harmonisch, erfolgreich, fröhlich... - lasse ich euch noch ein Urlaubsfoto da, das erahnen lässt, wo wir waren! ;-)  Und das Shirt von J war mal dieser Body!



FrauMarlene :: Schwarz & Weiß

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Es gibt schon wieder einen neuen Schnitt von fritzi&schnittreif: FrauMarlene und Marlene (die Kinderversion)! FrauMarlene ist ein Basic-Shirt mit einem langen geraden Ausschnitt - ich liebe diesen Ausschnitt sehr, gefällt mir wirklich gut! Als echt supernettes Detail und Hingucker gibts Schulterecken, die das Shirt zu etwas Besonderem machen.


Ich habe das Leiberl aus schwarzem Jersey genäht und mich für Schulterecken aus schwarz-weißen Mini Stripes (von Nosh) entschieden. Damit hab ich den unifarbenen Stoff sehr schön aufgepeppt, hat ein bisschen was von Lagen-Look. Mag ich sehr! Und ich finde, dass die Schulterecken auch die Möglichkeit bieten, verschiedene Stoffe sanft, also frauentauglich zu kombinieren. Oft ist mir nämlich ein Ringelshirt mit gepunkteten Ärmeln zu kindlich, aber wenn der Kombistoff nur ein bisschen hervorblinselt - wunderbar passend auch für mich!


Ich denke also, dass da noch die eine oder andere FrauMarlene für mich folgen wird! Das Leiberl sitzt nämlich sehr gut, ist rasch genäht, die Schulterecken sind echt keine Hexerei!



Ach ja, das Shirt gibts in drei Ärmellängen - in lang, bis zum Ellbogen und in kurz, wie ihr sie hier bei mir sehen könnt. Mal schauen, vielleicht nähe ich mir als nächstes eine langärmlige FrauMarlene. Obwohl ich eigentlich recht hitzig bin und fast nur Kurzarm-Shirts trage. Aber so nach dem Urlaub zuhause plötzlich 20 Grad weniger habend, sehne ich mich nach kuscheliger Wärme rundherum! :)


Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid, was ich euch nicht verdenken kann, das Schnittmuster gibts als schön bebildertes und gut beschriebenes E-Book in den Shops von fritzi&schnittreif. Und auch auf anderen Plattformen...
Ich habe den Schnitt als Probenäherin gratis zur Verfügung gestellt bekommen. Danke!

Und es gibt seit kurzem auch eine fritzi&schnittreif-Nähgruppe auf Facebook - falls ihr also Inspiration sucht, euch austauschen wollt, Fragen habt ... nur zu!

puppenMITmacherei :: Gestaltung von Gesicht, Haaren und Details

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Heute gehts weiter mit der puppenMITmacherei! Ich bin ja schon sooo gespannt, auf all die fertigen Puppen!! Und ich darf euch unglaublich stolz und glückserfüllt meine fertige Puppe zeigen! Kürzlich habt ihr ja schon einen ersten Blick auf sie werfen können!



Aber jetzt mal von Anfang an ... Das letzte Mal, Anfang September, habe ich euch meine fertig genähte Puppe gezeigt - heute geht es um die Gestaltung von Haaren und Gesicht. Zuerst haben meine Schwägerin und ich die Perücke für die Puppen gehäkelt, ich habe dafür eine Häkelnadel der Stärke 3,5 genommen. Als die Perücke die richtige Größe hatte, haben wir die Augen und den Mund mit Stecknadeln positioniert.


Anschließend hieß es, die Augen und dann den Mund zu sticken. Ich habe dafür stahlblaues und rotes Knopflochgarn (von Mettler, 100% Polyester, Blau: Farbe 1316, Rot: Farbe0504) verwendet. Zuerst hab ich natürlich auf einem Reststück Trikot probegestickt und mich dann an die Puppe gewagt. Die Augen sind nicht 100% gleich - aber ich bin sehr zufrieden.


Den Mund finde ich süß, sie schaut ein wenig zaghaft und doch schelmisch!


Dann haben wir die Perücken auf den Kopf genäht. Dazu haben wir farblich passende Nähseide bzw. das reißfeste Garn verwendet.  Ach ja, meine Puppenhaare sind strohblond und die meiner Schwägerin rotbraun, beides Mohair Garn.





Dann starteten wir mit dem Abwickeln der Haarsträhnen, die in die Perücke eingeknüpft werden sollten. Wir haben einen 10 cm breiten Karton genommen.


... dann ging's ans Einknüpfen ...


.. um schließlich eine richtige Mähne zu haben! Haha, sehr cool!



Hier oben also meine Puppe vor dem Frisörbesuch - und hier nach dem Haare schneiden:


Und nochmal ein vorher-nachher-Foto von der Seite:  


Lustig, oder? :D


Aber einfach soooo entzückend die zwei Mitzis! Wir hatten ihnen auch schon ein Gewand genäht, also ein Unterhemd und eine Unterhose, da sind die Schnitte im E-Book von Maria enthalten und so ganz nackig wollten wir sie dann doch nicht lassen!


Die Puppe für meinen Neffen hat längere Haare, sie kann auch Zöpfchen machen. Entzückend, oder? 


Meine hat eine Strubbelfrisur, die passt einfach so gut zu ihr! 


Hier die zwei in voller Größe:


Ja und dann kam der allerletzte Schritt der Puppenmacherei an die Reihe: Das Wangenrot. Ui, da waren wir ganz schön aufgeregt! 


Oben noch ohne, unten schon mit roten Wangen! 


 

Und auch die meine hat rote Wangen bekommen. Allerliebst, oder?


Und - weil wir einfach so glücklich sind mit unseren Puppen, also eigentlich den Puppen für unsere Söhne, und die zwei unglaublich fotogen sind, muss ich euch einfach noch ein paar Fotos zeigen!





Eigentlich wollte ich die Puppe meinem Sohn ja zu seinem 3. Geburtstag, am 26. September, schenken. Eigentlich. Denn mir ist da ein kleines Missgeschick passiert ... Die Puppen waren schon Ende August fertig und ich hatte begonnen, ihr ein Jackerl zu stricken. Abends habe ich die halb fertige Jacke anprobiert und dann vergessen, die Puppe wegzuräumen! Aaaaahhhh! Wie konnte das nur passieren?

J hat sie in der Früh natürlich gleich gefunden - "Was ist das für ein Puppi?!" - und sie an sich gedrückt! Ich hab ihm erklärt, dass ich sie ihm erst zum Geburtstag schenken wollte und dass ich sie schnell wegräume. Daraufhin sind meinem Buben die Tränen gekommen, er hat sich weggedreht und gemeint: "Nein! Ich brauch jetzt eine Ruhe!".

Also da konnte ich das Puppi natürlich nicht mehr wegräumen, hat er sie doch gleich vom ersten Augenblick so ins Herz geschlossen! Zuerst hab ich mich über meine blöde Unachtsamkeit geärgert, aber als ich dann gesehen habe, wie sehr er sich drüber freut, hab ich mich einfach mitgefreut! Er ist wirklich sooo lieb mit ihr. Sie musste auch einen Turban bekommen, wie er selbst (aus den Spieltüchern). Er ist mit ihr im Mei Tai (ebenso aus den Spieltüchern herumgeschlungen) in den Wald gegangen. Hat ihr zu trinken gegeben, natürlich nur Wasser, denn sein eigener Ribiselsaft ist ja nur für Erwachsene! Hihi! Zum schlafen gehen muss seine genähte Puppe auch mit. Und die Armnähte wurden auch schon auf ihre Festigkeit getestet, wobei kurz mein Herz stehen geblieben ist, haha! Aber sie halten!





Ich liebe sein Spiel mit seiner Puppe! 

Also - die Puppe ist fertig und schon verschenkt. Was bei der puppenMITmacherei allerdings noch am Programm steht ist das Nähen und Stricken der Kleidung. Daran werde ich mich nun machen und euch hoffentlich am 4. November meine Ergebnisse zeigen. Die Kleidung werde ich J dann wohl zu Weihnachten schenken, ein bisschen was ist ja schon in Arbeit oder Detailplanung. Mal schauen, wie arm die Puppe ist, so nur mit Unterwäsche im Winter ;)


Was bisher geschah: