Wahnsinns-Schaltuch und ein Basic-Shirt

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Ich war die Tage im Stoffsalon und habe Stoff und Knöpfe gekauft. Beides zeige ich euch heute in verarbeiteter Form. Nämlich einmal ein Basic-Shirt in Royalblau. Der Bio-Jersey ist von Lillestoff und sehr weich und kompakt und sehr angenehm zu tragen. Genäht habe ich mir das Raglan-Basic-Leiberl aus dem Ottobre 5/2013 genäht. Ein Schnitt, nach dem ich mir im letzten Sommer schon drei gern getragene Shirts genäht habe. Die Säume hab ich mit dem Coverstich meiner Nähmaschine genäht und den Halsausschnitt hab ich mit einem Streifen aus dem selben Jersey versäubert. Meine Anleitung dazu findet ihr hier. Ich hatte nämlich kein passendes Bündchen in Royalblau und so finde ich das echt gelungen.


Und die Knöpfe? Ja die dunkelblauen Cocos-Knöpfe habe ich für mein Tubularity Schal-Tuch gebraucht: Das Strickmuster von Martina Behm ist wirklich genial! Man startet mit einem Dreieck in Krausrippe, strickt dann in Runden weiter, ganz lange, und beendet die Strickerei mit einem Knopfloch. So bekommt so einen großartigen Schal, den man als superkuscheligen Loop tragen kann:




Oder sich wie einen normalen Schal um den Hals wickeln und mittels Knopf verschließen kann. Ich habe zwei Knöpfe angenäht und so kann ich die Weite variieren - einmal ist der Schal recht nah beim Hals...


... und in der zweiten Variante habe ich quasi ein Schultertuch. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! 



Die wunderbare Wolle - sorry, heute komme ich aus dem schwärmen gar nicht raus ;-) - hab ich mir, sozusagen als Weihnachtsgeschenk an mich, im Dezember im Strickwerk gekauft. Das ist eine Rosy Green Wool, die Cheeky Merino Joy-Variante, also die dünnere Merinowolle und die ist echt unfassbar weich und toll zu stricken!



Und dann diese Farben! Freut euch nicht zu früh, denn diese Farben - Arctic Sea, Night Sky und Cinnamon - entstammen einer limited edition und ich fürchte, man bekommt sie nirgendwo mehr. Aber es gibt echt sehr viele andere unglaublich schöne Farbtöne.
Arctic Sea - a grey-leaning icy blue
Night Sky - a beautiful denim blue and
Cinnamon - a warm, golden honey
- See more at: https://yarnculture.com/inspiration/detail/new-rosy-green-wool-limited-edition-colors#sthash.TVs03b5N.dpuf
Arctic Sea - a grey-leaning icy blue
Night Sky - a beautiful denim blue and
Cinnamon - a warm, golden honey
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Die Raffinesse des Strickmusters Tubularity hab ich schon kurz erwähnt. So schaut das Stück aufgelegt aus - es ist bis zur Spitze 1,20 m lang und ich habe 300 Gramm Wolle verstrickt. Und ich hab ziemlich lange dran gestrickt, also fast zwei Monate. Aber ich bin Ende Februar fertig geworden, so dass ich zumindest die Loop-Version noch im kältesten Winter tragen konnte. Und perfekte Knöpfe zu finden, ist ja nicht so einfach ;-)



Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag - regnet es bei euch auch?


Wenn jetzt Sommer wär :: FrauHennie mal zwei

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Wenn jetzt Sommer wär .. hätte ich schon zwei ziemlich tolle Shirts zum Anziehen! Aber nachdem der Frühling gestern auch nicht mehr so wirklich überzeugt hat kann ich feststellen, dass sich meine zwei FrauHennie-Shirts sich auch als Unterleiberln gut machen.

Als schnittreif+fritzi (ja, wieder mal die zwei Designerinnen, ich bin einfach grenzenlos begeistert ;-)) FrauHennie, den neuen Schnitt für ein Sommertop mit Racerback präsentierten, habe ich sehr schnell zugeschlagen und das Shirt gleich zwei mal genäht. 


Das erste Top ist aus drei verschiedenen Stoffen plus schwarzem Jerseybündchen entstanden: Die Vorderseite ist aus dem gelben Rudes-Jersey vom finnischen Label Kapynen, den ich schon letztes Jahr im :: stoffbüro :: gekauft hab. Die Rückseite ist zwei mal Nosh - die finnichen StoffdesignerInnen bleiben bei diesem Shirt also unter sich, hehe. Oben schwarz-weiße schmale Ringel und unten gelb-weiße Querstreifen. Bei diesem Top habe ich den gelben Stoff auf der Rückseite eingekräuselt.


Die zweite FrauHenni ist aus schwarz-weißem Chevron-Jersey, kombiniert mit roten Eulen, ein Geschenk von Frau Herzekleid, mit rot-weißem Miniringelchen-Bündchen (gegen den Fadenlauf verwendet, hat aber mit dieser Bündchentechnik gut geklappt, weil es in alle Richtungen recht dehnbar ist.). Bei diesem Leiberl hab ich auf das Einkräuseln hinten verzichtet. Der Schnitt bietet beide Möglichkeiten, die Teilung der Rückseite muss auch gar nicht gemacht werden.


Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und freue mich über meine Shirts. Besonders fein an diesem Schnitt finde ich auch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten verschiedner Stoffe. Da kann man beim oberen Rückenteil auch ziemlich kleine Stoffreste vernähen, was ich echt gut finde. Die Passform ist wie immer bei schnittreif+fritzi super und die Leiberln sind auch recht schnell genäht. Also, der Sommer könnte kommen! ;-)

Raglan Pulli :: Doppeldeckerbusse

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Diesen Nosh-Stoff mit den Doppeldeckerbussen auf grauem Jacquard-Jersey habe ich schon im Herbst gekauft, mit genau so einem Raglanpulli im Kopf. Da J aber derzeit genug passendes Gewand hat, ist er erst jetzt enstanden und mit viel Potenzial zum Reinwachsen.


Ich hab es endlich mal wieder probiert, Paspeln in die Raglanschrägen einzunähen. Beim ersten Mal ist das nämlich total schief gegangen und das wollte ich nicht nochmal erleben. Aber nun hab ichs nochmal probiert und die Paspeln (die eigentlich nur Jersey-Streifen, zugeschnitten in einer Breite von 3 cm, einmal gefaltet, sind) in einem ersten Arbeitsschritt aufgenäht und dann erst die Ärmel an Vorder- und Rückenteil genäht. So habe ich es geschafft, dass die orangefarbenen Paspeln regelmäßig sind und ich bin zufrieden!

Die Bündchen habe ich schwarz gemacht, der Kontrast gefällt mir, im Gegensatz zu grauen Bündchen, an die ich zuerst gedacht hatte, echt gut.


Genäht habe ich nach dem Freebook Autumn Rockers Kids von Mamahoch2. Den Schnitt des Raglanshirts bzw. Pullis gibts in den Größen 68 bis 92 und dann mit einigen Anpassungen an die körperlichen Entwicklungen der Kinder von 98 bis 146. Mamahoch2 hat auch noch einige andere Freebooks/Schnittmuster, da sind echt tolle Sachen dabei!


Ich hab Größe 98 gewählt, damit der Pulli lange passt. Er ist jetzt echt noch ziemlich lang, auch die Ärmel sind noch reichlich. Mit gefällt, dass der Pulli, vor allem die Ärmel, nicht zu weit aber doch nicht eng geschnitten sind. Der Halsausschnitt ist eher weit. Das finde ich für einen Pulli oke, bei einem T-Shirt würde ich ihn aber enger haben wollen. Da müsste ich bei dem verhältnismäßig großen Kopfes des Kindes allerdings wohl noch eine Knopfleiste hinzufügen. Dafür gibts bei Mamahoch2 auch ein gratis Tutorial.

Also der Schnitt hat Potenzial für einige Sommershirts für J. Denn ich finde Raglanshirts einfach toll! Aber um Leiberln nach dem Schnitt des Regenbogenbodies werde ich für die Sommergarderobe auch nicht herum kommen :-)

Hose :: Anguru :: Half Moon Dots

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Im Sommer 2013 hab ich mir meine erste Anguru-Hose nach einem Kleinformat-Schnitt genäht. Ich mag diese Hose sehr, auch wenn ich sie nur phasenweise anziehe. Also ein paar Monate lang quasi durchgehend und dann liegt sie wieder einige Monate vergessen im Kasten. In letzter Zeit habe ich sie wieder häufiger getragen und dann kam mir die Idee, eine zweite Anguru zu nähen, aus dem seit ein paar Monaten wohl gehüteten Patchworkstoff "Half Moon Dots" von Moda. Gekauft habe ich den Stoff bei Volksfaden, wo man echt wundervolle, sehr besondere Stoffe, die es sonst nirgends gibt, kaufen kann. Ich darf dort jedenfalls nicht allzu oft stöbern! ;-)


Aber jetzt zu meiner Hose. Ich habe sie wieder kürzer genäht als im Original-Schnitt, denn ich finde, dass sie mir in dieser Länge besser steht. Ich finde, dass der Stoff mit seinen unregelmäßig verteilten Punkten bei dem Schnitt echt gut zur Geltung kommt. Schaut echt cool aus, oder? Je nachdem wie weit ich die Beinöffnungen rauf schiebe, wirkt das Stück mehr oder weniger bauschig, was mir auch gut gefällt!


Die Hüftpassentaschen habe ich mit einem grün-weißen Chevron-Baumwollstoff gefüttert. Sieht man quasi nie, das mag ich eigentlich sehr gern!


Was jetzt allerdings noch eine Herausforderung ist: Ich habe eigentlich gar nicht viele Oberteile, die gut zur neuen Anguru-Hose passen. Die meisten meiner Shirts sind zu lang, in die Hose gesteckt schaut auch komisch aus - also kam heute eine schwarze Bluse zum Einsatz. Ein weiteres passendes Shirt hab ich noch, aber das war's glaub ich dann. Da muss ich was tun, seht ihr das auch so? :-D

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Milo :: Krausrippe in winterweiß

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Ich hab euch ja schon gezeigt, was ich aus der restlichen Wolle dieses Pullunders gestrickt habe - diese Schafe waren es - als ich draufgekommen bin, dass ich euch den Pullunder noch gar nicht gezeigt hatte.


Aber jetzt hab ich für euch ein paar Fotos gemacht, von dem schon sehr geliebten und oft getragenen Milo. J hatte ja schon mal einen Milo in winterweiß, der war allerdings mit Zopf am glatt gestrickten Mittelteil (wie im Original-Strickmuster) und ist mittlerweile einfach echt viel zu kurz. Diesmal habe ich den Pullunder einfach ganz in Krausrippe gestrickt und ich bin total begeistert, wie cool das ausschaut!


Der Pullunder ist noch reichlich lang - ich hab ihn noch verlängert, also das abgekettete Ende nochmal aufgemacht und ein paar Centimeter dazu gestrickt, damit er ja lange passt. Die Wolle ist ganz klassisch, eine Lang Yarns Merino 120 in winterweiß. Eine Farbe, die meinem Buben einfach so gut steht und eigentlich auch recht dankbar ist. Selbst bei einem Kind, das schon selber isst! :)


HerrToni :: Dunkelblauer Sweat

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Bereits als Weihnachtsgeschenk habe ich für M einen HerrToni-Kapuzenpulli genäht. Leider war meine Stoffwahl nicht sehr vorteilhaft für einen Katzenbesitzer, der dunkelblaue Sweat des Weihnachtspullis zieht die Katzenhaare wahrlich an. Schrecklich!


Also habe ich - da M den Pulli von Passform und Bequemlichkeit her sehr mag - ein zweites Exemplar genäht. Wieder dunkelblauer Sweat, aber diesmal ein anderer Sweat, mit 5% Elastan, greift sich weich und erstaunlich kompakt an und ist kein Katzenhaar-Magnet. Ich bin sehr erleichtert, denn oft kann ich diesen Umstand beim Stoff-Kauf ganz schlecht einschätzen.


Die Kapuze von diesem HerrnToni ist mit rot-dunkelblau-geringeltem Jersey gefüttert. Ich habe, wie schon bei meiner FrauToni, die Kapuze im Bruch zugeschnitten, gefällt mir besser ohne Naht.


Und wieder mal bin ich einfach nur erstaunt über die Künste des Duos schnittreif+fritzi, die den Schnitt entworfen haben. Denn M und ich haben eine wirklich sehr unterschiedliche Figur und trotzdem passt uns der Schnitt jeweils ohne Änderungen! Gut, ich gebe zu, bei M könnten die Ärmel 1 cm länger sein, aber auch so mit Originalmaßen sitzt er super. Faszinierend! Wie macht ihr das, liebe Designerinnen?

Gestrickte Schafe

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Ich hab euch die gestrickten Schafe ja noch gar nicht gezeigt! Huch! J und ich waren ja Ende Jänner in Graz und da habe ich nicht nur für die besuchten Freundinnen, sondern auch für deren Kinder ein Mitbringsel gemacht.  Nachdem ich bei Frau Kreativberg diese entzückenden Waldorf-Schafe wieder entdeckt hatte, musste ich für die zwei Buben unbedingt ein Schaf stricken!


Zwei Buben? Drei Schafe? Ja! Denn als J das erste Schaf beim Zusammennähen gesehen hat, da hat es noch nicht mal wie ein Schaf ausgeschaut, hat er schon gemeint, ob das sein Schaf sei und wollte es gar nicht mehr hergeben. Naja, und da konnte ich natürlich nicht anders, als ihm auch so einen kuschligen, rührigen Begleiter zu stricken. 


Die zwei weißen Schafe sind aus den Resten von einem Milo-Pullunder entstanden, den ich euch, wie ich gerade draufgekommen bin, ja noch gar nicht gezeigt habe, auch noch nicht fotografiert! Uh, das muss ich unbedingt nachholen, denn er ist wirklich toll geworden! Und für das dritte Schaf habe ich Reste von diesem Loopschal, kuscheligste Alpaca-Wolle in Bio-Qualität. Als J dieses Schaf in Arbeit gesehen hat, hat er voller Überzeugung gesagt: "Mein Schaf ist das!" und ich war froh, dass er dieses Schaf ausgewählt hat. Denn ein schwarzes Schaf zu verschenken, könnte man auch missverstehen! :-D


Ich habe nach der von Frau Kreativberg gezeigten Anleitung geschickt, hier findet ihr das kostenlose Strickmuster samt Anleitung. Das einzige, was ich geändert habe ist, dass ich die Ohren ein bisschen abgenäht habe, damit sie besser zur Geltung kommen. Ich finde die drei Schäfchen echt entzückend, hach! Und sie sind ziemlich schnell und einfach gestrickt und zusammengenäht.