Buch: The Practial Guide to Patchwork

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Im Jänner hab ich mir das Buch The Practial Guide to Patchwork von Elizabeth Hartman gekauft. Diesmal war´s kein Kauf ins Blaue, es gab nämlich eine Tour durch verschiedene Blogs, wo das Buch vorstestellt wurde. Und da hab ich schon sehr gute Einblicke in das Buch bekommen und ich kann euch sagen: Es hat mich nicht enttäuscht! Im Gegenteil, es ist ein sehr tolles Buch! Und es greift sich auch ganz wunderbar an, nur so nebenbei... Inhaltlich triffts der Untertitel sehr genau: New Basics for the Modern Quiltmaker.


Das Buch ist gegliedert in "All the Basics", "Projects to Get Started", "Projects for a Confident Beginner" und "Intermediate-Level Projects".

Gleich mal zu den Basics:


Neben Material (Stoffen und Vlies) und Zubehör, Schneidetechniken sowie den Elementen eines Quilts gehts auch um die Planung von Quilts. Auf dieser Seite auch ein wundervoller Trick, wie man Quilts am besten aufhängt. (siehe unten rechts oben ;)


Alles über Farben, ein essenzielles und mitunter nicht so einfaches Thema beim Patchworken und Quilten, finde ich.



Und schließlich gehts ums Maschinenquilten...



.. und ums Binding (Rand), was Elizabeth Hartman schön bebildert erklärt. Oke, das findet man im Web auch... 


 So, jetzt auf zu den Start-Projekten:


Dieser hier unten (Snapshots) taugt mir sehr, den muss ich unbedingt mal machen. Stoffe hätt ich ja schon mal ...




Weiter gehts mit den Projects for the Confident Beginner:



So sehen die Anleitungen zu den einzelnen Quilts aus:



Ja, das ist der Blätter-Quilt, den ich für mein Geschirrhangerl, das ich euch gestern gezeigt habe, als Vorlage verwendet hab. Hier unten sehr ihr etwas, das ich an diesem Buch extrem toll finde: Für jeden Quilt gibts zwei Vorschläge/Anregungen für eine alternative Farbgebung. Ich finde das wirklich hilfreich, inspirierend und praktisch. Denn jede/r, die/der schon mal gepatchworkt hat weiß, dass die Farbwahl das Aussehen des Musters sehr beeinflusst. Diese Bilder sind daher sehr hilfreich, finde ich! Wobei ich gestehen muss, dass dieses Beispiel nicht das beste ist. Also es gibt Alterativen-Beispiele, wo der Unterschied in der Wirkung zum "Original" wirklich erstaunlich ist!


Und nun zu den mittelschweren Projekten:



Es gibt für jeden Quilt nicht nur die Vorderseite, sondern auch eine Rückseite! So schauen die jeweiligen Materiallisten aus. Alle Angaben sind in Inch, was also einen Umrechnungsaufwand bedeutet. 




Erschienen ist das Buch im Jahr 2010 im stashBOOKS-Verlag. Infos, einen Blog und einen Newsletter sowie die Auflistung der anderen in diesem Verlag erschienenen Bücher findet ihr hier. Es lohnt sich, mal reinzuschauen, weils auch gratis Anleitungen gibt, wie z.B. zu einem süßen Häuschen aus dem Buch Scandinavian Stitches von Kajsa Wikman.


In dem Buch gibts also 12 schöne und ansprechende Quilts, mit Anleitungen und alternativer Farbgestaltungen in drei Schwierigkeitsgraden. Außerdem ein gutes Basic-Kapitel mit Infos, die ich sonst in keinem Buch gefunden habe. Beispielsweise zur Farbwahl/Farbgebung, da gibts Infos und anschauliche Fotos dazu. Ich denke, dass das Buch super ist für Quilt- & Patchwork-AnfängerInnen, aber auch für Leute, die schon etwas Erfahrung auf dem Gebiet haben. Außerdem ist es wunderschön gemacht, die Fotos sind toll, die Erklärungen verständlich und den Preis von rd. 16 Euro finde ich sehr angemessen!

Noch Fragen?

Gschirrhangerl mit applizierten Blättern

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Gestern hab ich uns ein Gschirrhangerl (Geschirrtuch) genäht. Ein Wunderschönes, wie ich finde. Viel zu schade eigentlich, um es als Gschirrhangerl zu verwenden. Aber es ist halt ein Testobjekt. Ich hab nämlich das Applizieren mit meiner neuen Nähmaschine ausprobiert und möchte auch testen, ob die applizierten Blätter das Waschen eh aushalten...



Also hab ich auf ein Reststück weißem Leinen (Endgröße 45 x 54 cm) Blätter in frühlingshaften Farben appliziert. Dafür hab ich meine Restetöpfchen durchwühlt und viele Stoffrestln gefunden, aus denen ich die Blätter in zwei verschiedenen Größe ausgeschnitten hab. Die Blätter hab ich dann aufgelegt, mit einer Stecknadel festgesteckt und gleich mit dem Draufnähen begonnen. Es war gar nicht so schwierig und ein Applikationsvlies war bei dieser Form und Größe echt nicht nötig. Ist echt schön geworden, ohne wellen oder verrutschen.


Ja und die Idee zu diesen Blättern hab ich schon öfters im Web gefunden (auch als Baum mit Blättern) und schließlich auch in meinem neuesten Nähbuch The Practical Guide to Patchwork von Elizabeth Hartman wiedergefunden. In dem Buch macht sie einen ganzen Quilt aus Blöcken mit applizierten Blüten (sie näht sie allerdings im Zick-Zack-Stich drauf... da finde ich meinen Stich aber schöner), was ich schon ein bisschen viel Arbeit finde! Aber nur ein bisschen viel ;)

Ich stelle euch das Buch morgen im Detail vor - also schaut doch auch morgen wieder vorbei :)

150 und ein Prinzessinnen-Täschchen

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Dies hier ist der 150ste Post in meinem Blog. Wow, eine ganz schöne Menge :)

Ich hab mir ein kleines Prinzessinnen-Täschchen aus meinen Heather Ross-Stoffen genäht. Auf der einen Seite gibts die schlafende Prinzessin auf grauem, festen Baumwollstoff.


Und auf der anderen Seite hab ich zwei Restln vom Prinzessinnen-Quilt verwendet. Nachdem diese zwei ein Double Gauze-Gewebe sind, hab ich hinten ein dünnes Vlies draufgebügelt.


Gefüttert ist das kleine (geschätzte 13 x 13 cm groß) Täschchen mit dem cremefarbenen Stoff mit kleinen bunten Pünktchen, den ich auch schon beim Prinzessinnen-Quilt verwendet hab und sehr gern mag. Seit Ewigkeiten hab ich mal wieder einen Metall-Zipp verwendet und natürlich gleich draufgenäht und eine Nadel dabei zerstört. Da hab ich erst kürzlich mit meiner Schwester drüber geredet, gö! Gerne zerbreche ich die Nadeln auch, wenn ich einen Zick-Zack-Stich auswähle und nicht dran denke, das Inch-Füßchen auszutauschen. Mitdenken wär Luxus! ;)
Und wie brecht ihr eure Nadeln am liebsten ab?

Magnete - Ich freu mich auf den Frühling!

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Liebe LeserInnen, vielen Dank für eure netten Kommentare und eure Unterstützung zu dem daWanda-Shop-Thema meines letzten Posts. Ich hab viel drüber nachgedacht und möchte hier kurz (hoffentlich schaff ich das!) drauf antworten.

Zur Preisgestaltung: Danke für eure Bestärkung, meine Arbeitszeit nicht zu verschenken oder deutlich unter Wert zu verkaufen!

Zum Thema Quilts verkaufen: Als ich an meinem ersten Quilt arbeitete hab ich beschlossen, dass ich niemals einen Quilt verkaufen werde. Einerseits weil da soviel Herzblut drinnen steckt, dass ich mich nicht davon trennen kann. Maximal an liebste FreundInnen verschenken, die das schätzen! Andererseits steckt da soo viel Zeit drinnen, dass ich selbst davon etwas haben möchte. Ihr wisst ja, ich hab einen Job und eh viel zu wenig Freizeit ... und da möchte ich nicht soo viel Zeit für jemanden investieren, den ich gar nicht kenne ... und Geld ist mir nicht so wichtig, also auch wenn ich einen angemessenen Preis dafür bekommen würde ... Die Sachen, die ich verkaufen möchte, das sind einfach Dinge, in denen nicht so viel Zeit steckt und wo mir das Nähen einfach Spaß macht. 

Zum Thema Shop am Blog eröffnen statt auf daWanda: Das wäre bestimmt persönlicher, da gebe ich euch recht. Aber ich hab mich schon erkundigt, so einen eigenen Webshop aufmachen, das ist eine riesige technische Herausforderung, die ich mir nicht zutraue. Da gehts schließlich auch um die Sicherheit von Daten, Datenschutz etc. Außerdem denk ich mir, dass ich auf meinem kleinen Blog mit seinen 25 Leserinnen (so sehr ich mich über jede einzelne von euch Leserinnen freue!!!!) noch weniger verkaufen würde. Weil da muss erst mal jemand drüber stolpern ... und bei daWanda gibts wenigstens die ganze Infrastruktur dafür (die halt aber auch was kostet.).  Aber es gibt da auch noch wienett, das ist sozusagen das Wiener daWanda, ohne Einstellgebühr, dafür mit 25% Provision, das ist nicht wenig! Bei daWanda sinds 5% Verkaufsprovision und Einstellgebühr je nach Preis, bei Sachen unter 10 Euro sinds 10 Cent, bei Sachen bis 20 Euro sinds 20 Cent und ab 30 Euro zahlt man 30 Cent. Hmmmmm, mal schauen!


Jetzt hab ich jedenfalls wieder neue Dinge eingestellt: Magnete aus Stoff!! Zu haben in 2er-Sets in den Farben schwarz & lila und schwarz & türkis. Ich mag die Magnete sehr und finde ich auch die Präsenation auf den Fotos sehr nett, mit unseren Magnet-Wörtern :) Hier zu sehen, und hier zu erstehen.


Und jaaaa, ich freu mich wirklich auf den Frühling :) Die letzten zwei Tage hat endlich wieder die Sonne gescheint, aber die -8 Grad waren dann doch nicht so wirklich frühlingshaft. Also ich hoffe, dass es bald wärmer wird! Am besten gleich warm (und nicht nur wärmer)! Bitte!

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Patchwork-Täschchen

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Dieses Patchwork-Täschchen hab ich letzte Woche für meine Kollegin als Dankeschön genäht. Und weil ich´s so schön finde, hab ich in den letzten Tagen vier weitere genäht. Natürlich in anderen Farben, sollen die Täschchen ja Einzelstücke bleiben!


Die Täschchen sind ca. 14 x 19 cm groß und bestehen auf den Vorderseite aus 12 Quadraten (im Zuschnitt 6 x 6 cm). Drei davon sind bunt und die übrigen neun aus meinen neuen schwarz-weissen Patchworkstoffen. Gefüttert sind die Täschchen mit passenden Baumwollstoffen und innen drin ist ein Volumenvlies, das die Taschen schön kompakt und weich macht.


Für die Rückseiten hab ich jeweils die bunten Stoffe verwendet.  Und ein Bändchen gibts auch, da hab ich auch gleich mein Namensband dazugenäht.


Wie ihr wisst, hab ich ja einen kleinen Shop auf daWanda. Leider geht der Shop nicht besonders gut, was aber bestimmt auch daran liegt, dass ich nicht so regelmäßig neue Sachen reinstelle, was aber auch daran liegt, dass der Shop nicht so gut läuft und meine Motivation nicht immer so groß ist. Wisst ihr, was ich meine? Das bedingt sich ein wenig gegenseitig, denke ich. Also was tun?

Gleich zusperren möchte ich aber auch nicht, weil irgendwie ist es ja schon nett, Dinge zu verkaufen, auch wenns nicht besonders viele sind. Außerdem sehen meine FreundInnen im Shop mein genähtes Zeugs und melden sich, wenn sie ein Geschenk brauchen oder sich selbst beschenken möchten. Ein schöner Nebeneffekt.


Aber es ist halt schon einiges an Arbeit... Dinge nähen (ich möchte immer alles fertig haben, das ich verkaufe, damit mich das dann nicht stresst, wenn ich mal was verkaufe), schön fotografieren, in den Shop stellen, anregende Beschreibung texten, immer wieder in den Shop schauen und auch Fragen beantworten .. und das Einstellen allein kostet ja immerhin auch was. Zwar nicht viel, aber "für nix" ist´s dann doch zu viel auf Dauer.


Schwierig ist auch das Thema der Preisgestaltung. Oke, Materialkosten zusammenrechnen geht. Aber wie viel berechne ich für meine Arbeitszeit? Und wenig Arbeit steckt da ja überall nicht drinnen, das weiß jede/r, die/der selbst schon mal was genäht hat. Das einzuschätzen und sich irgendwo zwischen "Um diesen Preis kauft das niemand mehr" und "H&M-Preis" einzupendeln, ist nicht so leicht.


Und dann noch das Thema Versandkosten. Das ist nicht unerheblich wenn ich überlege, was ich zum Verkaufen nähen könnte! Wenn ich nämlich ein Augenkissen verschicken möchte, kostet das nach Deutschland als Priority-Brief (Versanddauer 2 bis 4 Werktage, nicht versichert) 6,20 Euro und als Economy-Brief (4 bis 10 Werktage) noch immer 3,70 Euro. Pfff, das ist so viel und da ist nicht mal Verpackungsmaterial dabei. Also keine Augenkissen im Shop. Denn rund 85% meiner Verkäufe gehen nach Deutschland...


Hmm also, was soll ich machen? Ich glaub, ich schau, dass ich in nächster Zeit regelmäßig neue Sachen nähe und in den Shop stelle und sehr aktiv bin. Und wenn das nichts nützt, dann sperr ich zu. Zum Glück muss ich ja nicht davon leben, denn dann wäre ich eh schon längst verhungert!

Und über euer Feedback, Tipps, Einschätzungen etc. freue mich mich natürlich!


Ach ja, sind euch die hübschen Ohrringe auf den Fotos aufgefallen? Die mit den Ankern hab ich aus Hamburg und die mit den supercoolen Papier-Würfeln hab ich von meiner Schwester bekommen, die hat sie selbst gemacht! :)

Polster :: blau & rot ::

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Wie gestern angekündigt, hier nun das Geschenk für Nikolaus, den großen Bruder von Felicitas! Ich finde es ja ein bisschen gemein, dass zur Geburt meist nur das Baby Geschenke bekommt, daher habe ich für den großen Bruder einen Polster genäht. Auch aus 10 x 10 cm großen Quadraten, aber in rot und blau. Schaut richtig bubenhaft aus, finde ich!



Wie schon bei der Babydecke hab ich bei diesem Kuschelpolster auch Cord, Jeans und einen Leinen-Baumwoll-Stoff dazugenommen. Die Tiere finde ich auf diesem Polster so nett! Einmal der Gepard auf dem Echino-Stoff und dann Nashorn, Krokodil, Elefant, Schildkröte etc. vom Robert Kaufman-Stoff.
Die Rückseite ist auch aus dem dunkelblauen Jeans-Stoff, den ich auch auf der Vorderseite schon verwendet hab.

Viel Spaß damit, du lieber Bub & großer Bruder!

Babyquilt :: Rot & Grün ::

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Seit Samstag ist die kleine Felicitas, die Tochter meiner Freundin P, auf der Welt und heute durfte ich sie bereits besuchen! So unglaublich süß! Ich hab ihr eine Babydecke genäht (noch auf der alten Nähmaschine), in den Farben rot und grün, nach den Wünschen ihrer Mama. Ich finde sie großartig, meiner Freundin gefällt sie auch sehr gut und ich hoffe, der Feli ebenso :)



Entstanden ist die Decke aus 120 Quadraten, jeweils 10 x 10 cm groß. Ich hab da nicht nur Patchwork-Stoffe verwendet sondern auch Cord, Samt und Leinen-Baumwoll-Mix, damit die kleine Maus auch unterschiedliche Materialien zum Fühlen hat. Innen drinnen sind zwei Lagen aus dem Baumwollvlies, damit die Decke ein bisschen weicher ist. Gequiltet hab ich nur jede zweite, diagonale Reihe, damit der Quilt ein bisschen fluffiger bleibt!



Den Rückseiten-Stoff finde ich auch so cool! So schön retro! Und den Stoff vom Binding (Rand) liebe ich auch sehr!



Die Decke ist ungefähr 105 x 86 cm groß geworden. Ich hoffe, dass das ein gutes und praktisches Maß ist! Ich hab recht viel herumgesucht, wie groß denn so Babydecken sind und da spielte sich das meiste in dieser Größe oder kleiner ab.

So und jetzt wünsche ich der Felicitas und ihrern Eltern und ihrem Bruder von Herzen alles Liebe und Gute! (Und ich den nächsten Tagen zeige ich euch, was ich für Felis Bruder genäht habe!)